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Filme sind Kunstwerke. Im besten Falle. Was wir im Kino sehen, ist ein fertiges „Produkt“.
Der Prozess dahinter bleibt verborgen. Und so soll es auch sein – für den Zuschauer. Das Geheimnisvolle steht jeder Kunst gut. Wenn man aber selber Filme schreiben und machen will, weiß man um den langen Weg des Werdens, muß man darum wissen. Aus einer Idee werden Ordner voller Recherche, endlose Notizen auf dem Handy, Zetteln und zur Not auch auf Servietten oder Bierdeckeln. Hauptsache der Gedanke geht nicht verloren….
1.2. und 3.Fassungen, irgendwann der Feinschliff und wenn das Buch endlich steht, fängt die Suche nach dem Geld an, dem Cast, dem richtigen „Package“. Schon für etablierte Filmemacher jedesmal ein Mammutprojekt. Für alle anderen Wagemutigen, Quereinsteiger, Spätberufenen gilt, ohne Können, Hingabe und Durchhaltevermögen ist es nicht zu schaffen. Und – man muss dem FILM schon hoffnungslos verfallen sein. Dazu zähle ich mich. Für alle die sich auch angesprochen fühlen, schreibe ich hier, über Ideenfindung, Recherche, Stoffentwicklung und Realisation von Filmen. Ich teile für mich nützliche Tools, Hints und News aus dem Netz, sowie Gedanken und Aktuelles zu meinen eigenen Projekten. Einiges davon maximal subjektiv und hoffentlich trotzdem oder gerade deswegen inspirierend und unterhaltsam.
Enjoy

Render of locked old prison cell for one person with bed, sink, toilet and chair. Dark atmosphere.
6×9 Wellcome to your cell
30. September 2016

Bei der Recherche zu meinem Stoff „Without Parole“ stieß ich auf eine Praktik innerhalb des amerikanischen Strafvollzugs, die ich besonders grausam finde,…

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